Flüstertüte on Tour

Wenn eine(r) eine Reise tut


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Mit der Flüstertüte on Tour

Da es sich auf einem Bein bekanntlich schlecht steht und mein Blog Flüstertüte nicht gerne ein „Einzelkind“ sein möchte, habe ich mich dazu entschlossen, noch einen Blog großzuziehen – einen possierlichen Reiseblog. Na ja, zugegeben, der „Flüstertüte“ ist es eigentlich egal, die steht ganz gut alleine. Ich bin es, die gerne für sich ein kleines Reisetagebuch hätte und da kam mir die Idee mit der „Flüstertüte on Tour“.

Als Kind hat ein großer Wunsch mein Fernweh geschürt: Einmal im Grab von Tutanchamun dem großen Pharao gegenüber zu stehen. Ich habe alles verschlungen, was aufzutreiben war: Bücher, Berichte, Dokumentationen. Und natürlich blieb es nicht bei Ägypten. Auch das Traumschiff mit Sascha Hehn tat sein übriges dazu und mit mir ist dann auch die Liste der Wunsch-Reiseziele gewachsen.

Noch während meiner Ausbildungszeit gab ich meinen Reiseträumen nach und erfüllte mir mit einem der ersten Ziele natürlich den Traum vom Grab des Tutanchamuns.
Damit war dann auch meine Reiselust endgültig geweckt und die Entfernungen wurden immer weiter, die Kulturen fremder.

Während alle Ziele so weit wie möglich weg sein mussten – je weiter, desto besser, schöner, toller, abenteuerlicher – backe ich im Moment viel kürzere Brötchen.
Das liegt hauptsächlich an meinem Mann. Standhaft widersteht er seinem inneren Drang (ich weiß, dass er da ist, wenn auch tieft versteckt!!!) nach Fernreisen und zieht das Mountainbiken in den Bergen vor. Aber ich arbeite daran – und das kontinuierlich und mit Herzblut! – ihm entferntere Reiseziele schmackhaft zu machen ;-).

Strandliegen ist auch mal schön, aber halt nur mal. Ich bin sehr neugierig, muss bei meinen Reisen viel sehen, kennenlernen, erleben und entdecken. Geheimnisvolles oder geschichtliches reizt mich besonders und für einen Ausflug in die Unterwelt bin ich immer zu haben. Ich liebe es durch Bunker zu kriechen und bekomme bei Lost Places glänzende Augen – sehr zum Leitwesen meines Mannes.

Da weitentfernte Ziele für mich gerade wirklich weit entfernt sind, greife ich eben auch mal nach der Nachbarschaft. Und was soll ich sagen, es muss nicht immer die Ferne sein!  Ein einfacher Blick um die Ecke hat mir inzwischen doch auch viele  wunderbare Orte und geheimnisvolle Geschichten offenbart…

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